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Dr. Hahn verzichtet auf Fensterbau

Der Mönchengladbacher Hersteller von Türbändern Dr. Hahn wird nicht auf der Fensterbau/Frontale 2020 ausstellen.

 

„Die Fensterbau ist für uns eine bedeutende Plattform, um dem Markt neue Produkte erstmalig zu präsentieren“, erläutert Klaus Weiss, Leiter Marketing bei Dr. Hahn. „Unsere Planung ist so aufgestellt, dass wir unmittelbar nach der Messe mit der aktiven Besprechung der Produktneuheiten bei unseren Kunden beginnen. So ist es auch in diesem Jahr vorgesehen.“

 

„Eine Verschiebung der Messe um 3 Monate kann nicht bedeuten, mit der Marktbearbeitung zu warten. Dieser Zeitverlust würde sich unmittelbar auf die Umsätze der neuen Produktgruppen auswirken und könne auch nicht mehr aufgeholt werden,“ heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens weiter.

 

„Wir gehen davon aus, dass zum nun geplanten Messezeitpunkt, die bedeutendsten Zielgruppen durch unsere Fachberater im Außendienst über die Neuheiten persönlich informiert wurden“, so Weiss. Wirtschaftlich betrachtet, ist man bei Dr. Hahn davon überzeugt, dass, ungeachtet der bereits geleisteten Zahlungen für verschiedene, nun nicht in Anspruch genommene Leistungen, der Aufwand den Nutzen deutlich übersteigt.

 

„Bereits mit der Bekanntgabe der Verschiebung, haben wir Maßnahmen in Auftrag gegeben, mit denen wir die Inhalte unseres Messeauftritts über andere Kanäle kommunizieren werden,“ kündigt Klaus Weiss an. „Kommt der Kunde nicht zum Messestand, werden wir den Messestand zum Kunden bringen.“

 

Mit kleinen Rollenbändern für Kunststofftüren wollte Dr. Hahn in Nürnberg gleich vier Produktneuheiten zeigen. Auch das Rollenband AT und ein in vielen Details verbessertes Türband 4 AT sollten den Türenbauern und Handelspartnern aus aller Welt vorgestellt werden. Zusätzlich waren einige Prototypen am Stand, zu denen man eine Einschätzung der Fachbesucher einholen wollte.

 

„In 2022 werden wir aber auf jeden Fall wieder in Nürnberg Flagge zeigen, ganz gewiss wieder mit neuen Konstruktionen,“ versichert Weiss, „doch in diesem Jahr ist ein Engagement bei den aktuellen Rahmenbedingungen einfach nicht sinnvoll.“

 

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